Für Einrichtungen und Fachkräfte – SAFE FAMILY PROJECT

Für Einrichtungen und Fachkräfte

Zwei Minuten pro Familie. Den Rest übernehmen wir.

Sie begleiten Familien, denen Geld für Prävention fehlt. Wir stellen Ihrer Einrichtung ein Kontingent an Förderplätzen zur Verfügung, das Sie nach eigenem Ermessen vergeben – ohne Antrag, ohne Nachweise, ohne zusätzliche Dokumentation für uns.

Die Zusammenarbeit kostet Ihre Einrichtung nichts und bindet Sie an nichts. Sie können jederzeit aufhören.

2 Min. Aufwand je Familie: Kriterien prüfen, Karte übergeben
188 € Ladenwert dessen, was die Familie dadurch erhält
0 € Kosten für Ihre Einrichtung

Warum wir Sie brauchen

Sie sehen, was wir nicht sehen können.

childemotion e.V. kennt die Familien nicht, um die es geht. Wir könnten Fördermittel ausschreiben und darauf warten, dass sich jemand meldet – erfahrungsgemäß erreicht das genau die Haushalte nicht, die am wenigsten Spielraum haben.

Sie dagegen sind ohnehin im Kontakt. Sie wissen, in welcher Familie gerade ein zweites Kind unterwegs ist, wer den Wasserkocher noch auf Griffhöhe stehen hat und wem 188 Euro für Prävention schlicht nicht zur Verfügung stehen. Diese Einschätzung ersetzt jede Bedürftigkeitsprüfung, die wir aus der Ferne anstellen könnten.

Deshalb liegt die Auswahl vollständig bei Ihnen. Wir prüfen nicht nach, verlangen keine Belege und fragen nicht nach Namen.

So läuft es

Vier Schritte, von denen zwei bei uns liegen.

Der Aufwand für Ihre Einrichtung beschränkt sich auf das Gespräch mit der Familie und die Übergabe einer Karte.

SCHRITT 1

Kontingent anfordern

Sie schreiben uns, wie viele Familien Sie voraussichtlich erreichen. Wir senden Karten zum Weitergeben und eine Anleitung, die in zehn Minuten gelesen ist.

SCHRITT 2

Familie ansprechen

Im laufenden Kontakt prüfen Sie drei Kriterien und erklären das Angebot in einem Satz. Die Familie muss nichts unterschreiben und nichts belegen.

SCHRITT 3

Karte übergeben

Damit endet Ihr Teil. Die Familie meldet sich selbst bei uns – eine kurze E-Mail genügt.

SCHRITT 4

Wir übernehmen

Einrichtung des Kurszugangs, Versand des Erste-Hilfe-Sets an die Familie und Support bei Rückfragen liegen bei uns.

Was wir von Ihnen nicht bekommen. Keine Namen, keine Anschriften, keine Einkommensangaben, keine Fallakten. Halten Sie intern fest, welchen Familien Sie eine Karte gegeben haben – das genügt für Ihre eigene Dokumentation. An uns geht davon nichts.

Förderkriterien

Drei Fragen, die Sie mit Ja beantworten können müssen.

Mehr ist nicht zu prüfen. Bei Kriterium zwei entscheidet Ihre fachliche Einschätzung – ein Leistungsbescheid ist ausdrücklich nicht erforderlich.

1 Im Haushalt lebt mindestens ein Kind im Alter, für das die Angebote gedacht sind – Kurse für 0 bis 12 Jahre, Erste-Hilfe-Set für 0 bis 10 Jahre.
2 Die Familie bezieht existenzsichernde Leistungen – Bürgergeld, Sozialhilfe, Grundsicherung, Wohngeld, Kinderzuschlag, Leistungen nach dem AsylbLG oder vergleichbar – oder ihre wirtschaftliche Lage ist nach Ihrer fachlichen Einschätzung vergleichbar belastet.
3 Die Familie hat aus dieser Initiative noch keine gleichartige Förderung erhalten. Pro Haushalt wird ein Erste-Hilfe-Set vergeben.

Die Verantwortung für die Zielgenauigkeit liegt bei Ihnen. Das ist vertretbar, weil es sich um niedrigschwellige Präventionsleistungen handelt und nicht um Geldleistungen.

Die Familie darf den Vorgang nicht als Bedürftigkeitsprüfung erleben. Formulieren Sie das Angebot als das, was es ist: eine Möglichkeit, die allen offensteht, die Sie begleiten.

Was die Familie erhält

Wissen und Ausstattung, zusammen 188 Euro wert.

Die Familie zahlt einen symbolischen Eigenanteil von 6,45 Euro auf den Kurszugang – nicht, weil der Verein das Geld braucht, sondern weil ein selbst getätigter Abschluss die Nutzung erhöht. Das Erste-Hilfe-Set ist kostenfrei.

Onlinekurse zur Kindersicherheit

Vier Videokurse mit über 350 Minuten Laufzeit und mehr als 100 Arbeitsblättern: Unfallvermeidung im Haushalt, Erste Hilfe am Kind, Notfallverhalten und Medienkompetenz. Jederzeit abrufbar, unbegrenzt wiederholbar, auch am Handy.

Erste-Hilfe-Set für Kinder

55 Teile, eigens für Kinder zusammengestellt, in kindgerechten Größen und übersichtlich sortiert. Made in Germany, von einem Hersteller, der Rettungsdienste und Kliniken beliefert. Wir versenden es direkt an die Familie.

Partner werden

Eine E-Mail genügt.

Schreiben Sie uns kurz, für welche Einrichtung Sie arbeiten und wie viele Familien Sie ungefähr erreichen. Wir melden uns mit den Unterlagen und stimmen das Kontingent mit Ihnen ab.

Hilfreich, aber nicht zwingend: Art der Einrichtung, Ort, eine Ansprechperson und die Einschätzung, ob Sie eher fünf oder eher fünfzig Familien im Blick haben.

Wer Partner werden kann

Beratungsstellen, Familienzentren, Jugendhilfeträger, Frühe Hilfen, Kindertagesstätten, Schulsozialarbeit, Hebammen, Familienhilfe – jede Stelle, die regelmäßig mit Familien in belasteten Lebenslagen arbeitet.

Was Sie zusagen

Eine verantwortliche Kontaktperson zu benennen, die Karten gezielt an Familien weiterzugeben, die den Kriterien entsprechen, und Ihre Auswahl intern zu dokumentieren. Mehr nicht.

Begrenztes Kontingent. Die Förderung wird vergeben, solange Mittel und Kontingente verfügbar sind. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung.